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Obwohl Rheinhesse durch und durch, ist Christopher Barth ein Wein-Quereinsteiger. Nach dem überraschenden Tod seines Onkels beschloss er, seine IT-Karriere an den Nagel zu hängen und Winzer zu werden. Für Chris kam das einem Sprung ins kalte Wasser gleich. Dennoch beschloss er, abermals die Schulbank zu drücken und das Winzerhandwerk von der Pike auf zu lernen. Dabei wählte er von Beginn an den Weg einer konsequent naturnahen Weinbereitung, sowohl im Weinberg, als auch im Keller.

Die mittlerweile biologisch zertifizierten Weingärten der Familie Barth liegen rund um Weinheim, einem Ortsteil von Alzey. Insbesondere die von vulkanischer Aktivität geprägten Lagen auf metamorphem Gestein wie beispielsweise dem Melaphyr haben es Chris angetan. Er ist stets auf der Suche nach neuen Lagen und Parzellen, deren Weine in die elegant-kühle Stilistik des Weinguts passen. Vor allem die von vulkanischen Gesteinsformationen geprägten Lagen verleihen seinen Weinen eine unnachahmliche mineralische Spannung.

Das noch junge Weingut ruht aktuell auf zwei Säulen. Einerseits produziert Chris nach wie vor sortenreine, „typische“ rheinhessische Weine, in deren Produktionsprozessen er auf Filtration sowie die Zusatz von SO2 zurückgreift. Andererseits kreiert er in seiner „Handwerk“-Linie naturbelassene Weine im besten Sinne des Wortes. Im Rahmen dieser Linie verzichtet er auf jegliche Form der Filtration und greift – wenn überhaupt – nur auf geringste Mengen von SO2 zurück. Das Ergebnis sind gradlinige und druckvolle Weine mit eigenständigem Charakter und einem hohen Maß an Trinkigkeit.